Folge 70 - urbahn music sessions - Benny und Joyce und Joël

Shownotes

Die U-Bahn-Station "Rathaus Essen" wird zur Bühne. Eigentlich wollen hier alle nur schnell hindurch; jetzt bleiben alle stehen - in diesem Überraschungs-Konzertsaal.

In dieser Folge geht es runter zur U-Bahn – zu den "urbahn music sessions". Dort werden die Superstars nicht auf Plakaten angekündigt. Dort weiß das Publikum erst kurz vorher oder sogar erst im Moment selbst, wer gleich singt. Und dann steht da auf einmal Stefanie Heinzmann. Oder Max Mutzke, Stefan Gwildis, Cassandra Steen, Gregor Meyle.

Tobias Häusler spricht mit Benny, Joyce und Joël über eine Idee, die zehn Jahre gebraucht hat, bis sie Wirklichkeit wurde. Über Brandschutz, Flügel unter Tage, Stars ohne klassische Gage und… legale Vetternwirtschaft in unserer schönen Stadt.

Warum spielen bekannte Künstlerinnen und Künstler kostenlos fürs Publikum in einer U-Bahn-Station? Wie schafft man es, aus einem Durchgangsort einen magischen Moment zu machen? Und was passiert, wenn plötzlich zu viele Menschen kommen?

Eine Folge über Musik, Mut, Stadtliebe – und große Kunst und Kultur dort, wo man sie am wenigsten erwartet.

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Transkript anzeigen

00:00:01: Also man muss wirklich sagen, bislang waren alle Leute, die gekommen sind, und unsere Gäste positiv überrascht.

00:00:08: Weil, man kann sich auch als Gast, der da kommt, schlecht vorstellen wie das ist in so einer U-Bahn Station.

00:00:16: Wir sind auch alle Familienmenschen. Und diese Musiker, mit denen wir zusammen dieses Projekt machen, das sind die Musiker, die uns vom ersten Tag an hier in Essen begleitet haben.

00:00:25: Das ist uns ganz wichtig

00:00:26: Ja!

00:00:27: Wir sind wirklich privilegiert, das Machen zu dürfen. Wir geben da viel Energie rein und bekommen das dann auch zurück.

00:00:36: Leute kommt raus, macht mit, seid ein Teil davon!

00:00:39: Ja ich schließe mich an.

00:00:40: Auf jeden Fall.

00:00:41:

00:00:42: Zu Hause in Essen Ein Podcast der Sparkasse essen Mit Tobias Häusler.

00:00:50: Herzlich willkommen gerade Ihnen ganz persönlich.

00:00:53: Ja, tauchen wir direkt ab!

00:00:54: Fahren wir direkt runter.

00:00:55: das sind die Konzerte in der U-Bahn Station Rathaus Essen.

00:00:59: Musik mit Überraschungsstars Untertage Beispiel Stefanie Heinzmann Das ist einfach mal Stefanie Heinsmann in der u-bahn.

00:01:38: Urban Music Sessions heißt dieses magische Konzept und magische Conzepte brauchen keine großen Worte.

00:01:44: Es ist einfach eine Bühne, völlig überraschend in der U-Bahn-Station Rathaus essen!

00:01:48: Gut wir kennen das Datum aber wir wissen nicht welcher Star dann gleich auftritt und die Stars die kommen.

00:01:53: Stephanie Heinzmann Max Mutzke Cassandra Stien Jeanette Biedermann viele viele mehr und damit herzlich willkommen.

00:02:00: Das ist der Podcast für unsere schöne Stadt das Original von der Sparkasse Essen.

00:02:05: Wir schwelken nicht in der Vergangenheit Sondern wir feiern Menschen, die sich für unsere schöne Stadt immer neue Dinge ausdenken.

00:02:11: Aus Politik, Wirtschafts-Sport, Ehrenamt, Kultur, Musik unter Tage... Diese Folge ist ein bisschen länger enthält aber auch einen ganzen Song am Ende.

00:02:20: viel Spaß!

00:02:21: Urban Music Sessions Konzerte in der U-Bahn mit Benny und Joyce und Joel alle drei zu Gast.

00:02:28: Benny isst er Pianist?

00:02:31: Hallo?

00:02:31: Hallo, Joyce die Diplomsängerin studiert an der VW-Universität.

00:02:35: Guten Morgen!

00:02:35: Guten Tag!

00:02:36: Guten Morgen?

00:02:37: Ja, Joel ist da, der studierte Saxophonist.

00:02:39: Hi hi.

00:02:41: Es ist ein Werktag.

00:02:42: ich sage ganz bewusst guten morgen.

00:02:43: neun Uhr.

00:02:43: es ist die siebzigste Episode und das ist wirklich die früheste Aufzeichnung ever in der Geschichte.

00:02:48: Wirklich um neun uhr morgens.

00:02:50: Wem fiel das besonders schwer?

00:02:52: Der Sängerin dem Saxophonianisten oder dem Rechtsanwalt am Klavier?

00:02:56: Wenn nicht ehrlich bin wahrscheinlich allen.

00:02:59: Also grundsätzlich sind Musiker ja eine Spezies, die später aufsteht.

00:03:02: Aber wenn man Kinder hat, die schulpflichtig sind dann bleibt einem ja irgendwie nichts anderes übrig.

00:03:07: Teilweise?

00:03:08: Wobei

00:03:09: ich ehrlich gesagt sagen muss, Joyce und ich sind ja beruflich und privat zusammen unterwegs.

00:03:14: Ein Ehepaar nennt man das nicht.

00:03:15: Genau

00:03:16: da nennt one so...

00:03:16: Bedeutet einer darf immer ausschlafen.

00:03:18: Achso verstehe!

00:03:19: Und das ist in der Regel

00:03:20: Es ist eben einer von uns.

00:03:23: Schleust

00:03:24: du bist eine ganz fantastische Ehefrau, ich merke das schon.

00:03:28: Das heißt wahrscheinlich geschlafen bis Achtundreißig und dann einfach ins Auto, ist noch schlafend ins Auto gelegt worden der feine Benni und dann ist er hier gerade rausge.

00:03:36: Ihr ahntet auf jeden Fall auf welches Klischee ich hinaus will.

00:03:39: trotzdem... Ich lag ja doch völlig daneben denn wenn einer hier früh anfangen wollte war es Joel und er hat nur einen Job

00:03:45: Richtig, richtig.

00:03:46: Ein

00:03:46: Vollmittagsjob!

00:03:48: Ich freue mich sehr dass ihr da seid.

00:03:49: wir wollen das Projekt kennenlernen diese U-Bahn Music Sessions euch als Menschen sehr gern.

00:03:55: Wir wollen auch Musik hören hier heute und am Ende soll es eigentlich nur um eins gehen oder ein soll überbleiben dass wir uns freuen auf die nächste Session Dass wir uns versammeln dort in der U-bahnstation Rathaus essen Und uns wie jeden Monat fast überraschen lassen wer denn dazu euch stößt.

00:04:11: Ja, das ist ein schönes Projekt und wir sind schon ganz gespannt auf unseren nächsten Gast.

00:04:15: Wie immer weil wir ja auch meistens nicht wissen wie.

00:04:17: es wird

00:04:18: für die ganz eiligen diese Podcasts nach drei vier fünf Minuten weiter skippen.

00:04:22: Es ist wirklich schon am elften Juni der nächste Termin Donnerstag Das nächste Konzert.

00:04:27: wenn sie diesen podcast später hören Am zweiten Juli geht schon weiter Benny und Joyce und Drell mit großer Band- und Überraschungsgast in der U-Bahn Station Rathaus Essen.

00:04:38: Habt ihr euch mittlerweile dran gewöhnt?

00:04:39: Ja, ja ein.

00:04:41: Wir kennen das Format jetzt schon so, dass wir wissen was wir da tun.

00:04:46: Am Anfang war es sehr chaotisch aber ist das schon eingespielt.

00:04:50: Aber spannend ist es trotzdem immer.

00:04:52: Probt ihr diese Songs mit Leuten wie Max Mutzke, Cassandra Stien, Steffi Heinzmann und Jeanette Biedermann?

00:04:58: die haben keine Woche vor Abzeit sich in den Studio zu setzen?

00:05:03: Genau!

00:05:03: So ist es.

00:05:04: Wir haben eigentlich nur die Möglichkeit... am Termin des Konzerts uns mit den Künstlern zu treffen, machen dann morgens in unserem Haus eine Art Probe.

00:05:14: Also um elf kommen da alle zusammen und wir sehen unseren Stargast zum allerersten Mal.

00:05:18: Ach okay!

00:05:19: Aber viele kennt ihr ja persönlich auch?

00:05:22: Nicht unbedingt.

00:05:24: Cassandra kennen wir persönlich.

00:05:25: Max Muskel hatten wir schon vorher getroffen, aber Gregor Meile der da war oder Isar Guderian.

00:05:32: Janet Biedermann hat man noch nie

00:05:35: gesehen.

00:05:36: Die treffen dann zum ersten Mal, proben wir zusammen.

00:05:39: Dann gibt es ein gemütliches Mittagessen mit allen und dann lernen wir uns besser kennen kurz bevor er zu einem Konzert kommt.

00:05:57: Fangen wir vorne an.

00:05:58: also Musik da unten in einer U-Bahnstation das gibt es aber sind eben nicht die Leute die mit der Gitarre zu steigen.

00:06:05: What shall we do with the Duncan Sailor?

00:06:06: Sondern wirklich ihr spielt in dieser Station.

00:06:09: ist es deine Idee Joel?

00:06:10: Ja wir bauen das schon relativ professionell auf würde ich sagen.

00:06:14: Also wir legen da zwei große Teppiche hin wird eine Riesen-PA aufgebaut, das wird ein bisschen Licht hingestellt und so.

00:06:21: Und mittlerweile spielen wir auch mit Indien und so.

00:06:23: also es hebt sich sehr von der Straßenmusik ab würde ich mal sagen.

00:06:29: Mit was spielt ihr mittlerweile?

00:06:30: Also wir hatten früher oder am ganz Anfang haben wir es ausprobiert, wir haben so ein Monitor hingestellt damit wir uns auch selbst hören Das

00:06:36: ist ein Lautsprecher.

00:06:38: PA ist eine Anlage, ja?

00:06:39: Genau und der U-Bahn-Station selbst hat einen sehr schönen Eigenklang.

00:06:45: aber dieser Hall, der da entsteht, ist natürlich auch schwierig irgendwie zu managen weil das dann so ein bisschen durcheinander oft klingt und deswegen haben wir jetzt alle Kopfhörer drin und dann kriegt jeder seinen eigenen Ton gemischt auf die Ohren... Ach

00:06:57: in ihr im Ohr!

00:06:58: Ich hatte India verstanden, wer ist das denn noch?

00:07:00: Hätte ich auch noch

00:07:02: mal einladen müssen.

00:07:05: Wie kamst du denn auf diese Idee?

00:07:06: Ich saß da mal abends mit meiner Frau zusammen in irgendeiner Kneipe und ich glaube auch die Jenny von der Watz war, glaub' ich damals mit uns zusammengesessen.

00:07:14: Die

00:07:14: Kulturchefin?

00:07:15: Genau!

00:07:18: Und dann hatten wir es über Musik das hier in der Stadt irgendwie mehr passieren muss... ...und dann hatte ich die Idee dass man diese in diesen Zwischenstationen also in diesen Passarellen der U-Bahn Dass der unheimlich viel Platz ist, da sind wir total leer.

00:07:32: Da ist irgendwie nix und das sind ja auch Orte die manchen auch ein bisschen Angst machen weil sie leer sind.

00:07:39: Und dass man die eigentlich kulturell irgendwie bespielen müsste.

00:07:42: genau.

00:07:42: und dann habe ich mich direkt am nächsten Morgen hingesetzt und hab so einen Konzept geschrieben und versucht es irgendwie den Weg zu leiten.

00:07:51: Das heißt du musst es erstmal Leute finden, die sagen, das unterstützen wir?

00:07:55: Ja, das hat so zehn Jahre lang gedauert.

00:07:56: Denn wirklich?

00:07:57: Achso

00:07:57: alt ist das Ding schon damals mehr!

00:07:58: Am Main gab es noch nicht die Ruhebahn.

00:08:00: Genau da gab's auch die E-Fuck.

00:08:02: Kann man ja jetzt sagen, die gibt's ja jetzt nicht mehr.

00:08:03: Das kann

00:08:04: man durchaus so

00:08:04: sagen.

00:08:06: Du hast dich damals an den Pressersprecher oder so gewandt und dann hat er gesagt...

00:08:09: Also erst mal über Essen Marketing habe ich versucht weil da kannte mir schon jemanden und dann über die E Fack und so und die haben dann praktisch mit der Tür von der Nase direkt einfach mal zugekleiden.

00:08:19: Mehr Arbeit, d.h.

00:08:20: hat kein Mehrwert irgendwie brauchen wir nicht und das kostet Geld.

00:08:23: Und dann hab ich da wieder angerufen und die gemeint, ja also wenn ich selbst irgendwie Brandschutz und so Konzept entwickeln und dasselbe bezahlen würde.

00:08:33: Dann könnten wir das machen.

00:08:35: Das ist natürlich für eine Privatperson etwas Unmögliches.

00:08:37: Stimmt darüber habe ich nicht nachgedacht.

00:08:39: Ich dachte der Sound wäre fast das größte Problem.

00:08:41: aber klar man braucht natürlich Fluchtwege ihr blockiert ja eine Menge da.

00:08:44: Das muss man schon sagen.

00:08:45: Also wenn es mal richtig Publikum da ist wird's knapp.

00:08:47: Genau!

00:08:47: Jetzt sind wir hier schon ein paar Jahre unterwegs in Essen.

00:08:51: als Musiker haben die verschiedensten Kontakte geknüpft, was uns da sehr zuträglich wurde.

00:08:57: Und genau entsprechend konnten wir dann eben an die richtigen Stellen uns wenden und deshalb ist es im zweiten Anlauf doch geglückt.

00:09:04: Ja,

00:09:05: genau!

00:09:05: Die Broststiftung hängt da groß mit drin aber auch die Sparkasse essen.

00:09:10: Also zuerst war die Brost-Stiftung da, die wir kennengelernt haben.

00:09:16: auf einer Veranstaltung wie das immer so ist wurde uns empfohlen, nochmal wenn wir irgendeine gute Idee haben einen gemeinnützigen Verein zu gründen und einen Förderantrag zu stellen.

00:09:28: Und dann also sozusagen von hinten durch die Brust haben wir uns überlegt warte mal da war doch irgendwie was Zaschaella hatte doch da meine Idee und dann ging's los.

00:09:37: das war im Prinzip so die die herangehensweise.

00:09:40: und dann hat die Bröststiftung gesagt dass finde ich super das fördern war.

00:09:44: und dann haben wir gesagt okay Können wir da nicht vielleicht auch ein paar Star-Gäste einladen?

00:09:49: Also dann haben wir ein bisschen rumgesponnen.

00:09:51: Und dann haben die Sparkaseressen gewandt und gesagt, wie findet ihr das?

00:09:56: Die Sparkaser Essen hat gesagt super!

00:09:58: Das heißt eure grundsätzliche Idee war erst mal, ihr tretet auf... Benni und Joyce, gemeinsam mit dir Joel am Saxophon.

00:10:04: Das hätte euch erst mal gereicht?

00:10:06: Nee gar nicht mal!

00:10:07: Es war gar nicht die Idee, dass wir da auftreten, sondern generell, dass man eigentlich diese Orte einfach nutzen müsste weil sie einfach leer stehen.

00:10:13: Da passiert einfach nichts

00:10:14: ungenutzte Fische.

00:10:15: Und dass man es kostenlos zugänglich macht für alle.

00:10:17: Genau, also vor allem ja genau.

00:10:19: Und das ist auch so ein bisschen der Grund warum wir jetzt im Essen an Norden eigentlich gemacht haben.

00:10:23: Im Süden findet schon relativ viel Kultur immer statt.

00:10:27: Ja genau und es ist wichtig, dass das kostenlos ist.

00:10:29: Und dann war's die Sparkasse dir bekanntermaßen auf große Stars hier in der Stadt setzt und gerne mit denen zusammenarbeitet.

00:10:37: Und ihr kriegt ja wirklich was sagen denn die Stars wenn ihr sie jetzt anruft?

00:10:41: Das muss man ja wirklich sagen, dass er wirklich die gesamte Soul- und Pop-Szene.

00:10:46: aber der muss dir erstmal beibringen, das wird unter Tage!

00:10:50: Also man muss dazu sagen wir haben eine Unterteilung Wir sind ja jetzt ein gemeinnütziger Verein sind die Vorsitzenden das Vorstand eines gemeinnützigen Vereins.

00:10:59: Es gibt da Vorsitzende und es gibt eine Schatzmeisterin, ja?

00:11:03: Und die Deuss ist immer diejenige, die vorgeschickt wird um Managements zu kontaktieren... Du

00:11:09: bist die SchatzMeisterin!

00:11:10: Du sitzt auf dem Geld

00:11:11: zum Beispiel

00:11:11: und kennst die Budgetes damit.

00:11:13: auch

00:11:13: Das zum Beispiel und ich werde aber auch vorgeschickt, wenn es darum geht eben die Künstler anzusprechen oder an den Management vorbei zu rudern.

00:11:20: Was nicht immer einfach ist weil sie sind ja auch dazu da um Leute wie uns abzuwehren um dann sich auf die wichtigen Konzerte oder Tour nähen ... zu konzentrieren.

00:11:29: Ja, das ist genau die Frage warum ihr an dem Management vorbei wollt... Das ist dann die Geldfrage!

00:11:33: Also ihr bietet jetzt nicht ins klassische Orane schon der Biedermann?

00:11:36: So

00:11:36: ist es genau.

00:11:37: wir haben natürlich ein Budget und weil das eben dieses Konzept ist müssen wir ganz anders ran treten als solche Künstler.

00:11:44: Man muss sich das so vorstellen dass Künstlern ja von Veranstaltern gebucht werden meist für öffentliche Konzerte wo Leute hinkommen die dafür Eintritt bezahlen.

00:11:53: nehmen wir mal jetzt an Max Muskel spielt in Bochum.

00:11:56: Dann sagt er örtliche Veranstalter Ich verkaufe jetzt Karten, die verkauf ich für fünfzig Euro.

00:12:01: Und die muss ich ja irgendwie verkaufen, sonst hab' ich meine Kosten nicht und verdiene daran nichts.

00:12:05: So ist das ja normalerweise... ...und wenn jetzt wir kommen, dann sagt jetzt das Management von Max Mutzke erstmal hier... Wir können jetzt Max Mutztke gar nicht zu euch

00:12:14: schicken,...

00:12:15: ...weil der Veranstalter in Bochum, der kriegt ja fünfzig euro für die Karte,... Da könnte er jetzt nicht sagen, wir machen eine Woche vorher zum Konzert in der U-Bahn wo einfach alle so hin können und nix bezahlen müssen.

00:12:25: Also das is oft ein Problem!

00:12:27: Da müssen wir erst mal erklären, dass ja das bei uns eine Überraschung ist.

00:12:31: Also dieser sogenannte Gebietsschutz den hebeln wir aus.

00:12:34: Verstehe niemand weiß wer kommt.

00:12:36: Also kommen auch die Max-Mutz-Gefans nicht.

00:12:38: So ist es automatisch.

00:12:39: Genau und insofern haben wir dann da natürlich erstmal diese vertragliche Voraussetzung haben wir nicht aber... Wir haben es natürlich auch schwer, das erst mal zu erzählen und den Managements erklären.

00:12:51: Und deswegen funktioniert also auch meistens sich.

00:12:53: Beispiel Max Mutzke.

00:12:54: Wir haben vor einem Jahr weil wir ihn immer gerne dabei gehabt hätten, dass Management angeschrieben hat Ein Zweizeiler geschrieben, schön was ihr da macht tut uns leiden.

00:13:02: Max Mutzke kann nicht.

00:13:03: Viel

00:13:03: Glück alles Gute für euer Projekt.

00:13:05: Das ist erstmal die Standardantwort von allen Menschen?

00:13:08: Ich hätte nicht geahnt dass das so kompliziert ist.

00:13:10: ich dachte ihr telefoniert einfach eurer Telefonbuch durch.

00:13:12: Das

00:13:13: machen wir dann auch.

00:13:14: ja genau.

00:13:15: also das ist das von hinten durch die Brust.

00:13:18: Wir haben dann manchmal Musiker die wir kennen und die sagen achja max mutzke Beispiel unser Ein Bekannter von uns ist Gitarist Andreas Schleicher aus Köln.

00:13:27: Und der hat zum Beispiel in dem Fall gesagt, ja klar ich war Vocalcoach bei Mask Singer und da war mein erster Patient Max Mutzke den mich da coachen durfte oder sollte... Ich hab die Nummer, ich ruft hin an!

00:13:39: So ging das dann.

00:13:40: Ich muss sagen, ich bin damals völlig unwissend in dieses Projekt hineingerannt.

00:13:44: Ich habe die Aufbauarbeiten gesehen und da sagte meine Begleitung schau mal hier Straßenmusiker aber wo richtig mit Band?

00:13:53: Und da habe ich gesagt, ja das ist schon krass.

00:13:55: und dann bin ich stehen geblieben.

00:13:56: Ich hab mir die Geräte so ein bisschen kenne ich mir nochmal aus.

00:14:00: Das ist was größeres.

00:14:02: also schauen wir hier auch.

00:14:03: erstens sehe ich das werden sie aufzeichnen und dann dachte ich im besten fall dass es dermaßen fett.

00:14:09: das wird dann vielleicht verstehen Sie Spaß sein oder sowas.

00:14:13: Es müsste eine größere Fernsehproduktion sein.

00:14:14: So groß ist das mittlerweile geworden und über die Namen wird sicherlich jetzt auch für dich als Schatzmeisterin Einfacher, die schon zugesagt haben.

00:14:21: Genau!

00:14:21: Nachdem schon der eine oder andere Gast bei uns war wird es natürlich etwas einfacher um überhaupt angehört zu werden von den Managementen, die wir jetzt anfragen.

00:14:29: Ja.

00:14:30: Wisst ihr wen ich da verpasst habe?

00:14:32: Ich hab zwar wirklich zwei Tage später erst in einer Zeitung gelesen Es ist der einzige Mann, der ohne dass es peinlich ist und vor allen Dingen ohne das er nach Anstrengungen aussieht Soul auf Deutsch singt kann.

00:14:42: Natürlich Stefan Gwill ist.

00:14:44: Stefan

00:14:44: GWill ist ein großartiger

00:14:45: Künstler.

00:14:46: Natürlich könnte man auch hier Max Mutz sagen, aber dem sieht man die Anstrengung zumindest an.

00:14:50: Ganz toller Typ!

00:14:51: Aber Stefan Gwild ist völlig underrated wie man heute sagt.

00:14:53: Ja genau.

00:14:54: Kennt man ihr kaum?

00:14:56: Wir kennen den zufällig weil wir in unserer Kindheit so gerne Zimmer frei gesehen haben.

00:15:00: Ach der war da?

00:15:01: Da war er Gast.

00:15:02: Oh toll ja.

00:15:03: und dann haben wir mit Nelsen Müller hin und wieder... zusammen gespielt.

00:15:08: Und da war auch Stefan Gildes das eine oder andere Mal da, also wir kannten uns schon.

00:15:12: den konnten wir jetzt persönlich anfragen und er hat auch direkt zugesagt der hatte total Lust auf dieses Projekt.

00:15:17: Ja Der kommt ja von der Straße ne?

00:15:19: Hat er auch erzählt.

00:15:19: Also er hat gesagt er war früher Straßenmusiker, du hattest ja auch mit Mitte vierzig glaube ich als angefangen überhaupt Musik zu machen und hat dann in der U-Bahn auch erzählt die Situation kennt er nur eben eigentlich eine Etage drüber.

00:15:32: Der hat, ich war Samstag witzigerweise im Savoy.

00:15:36: Der hat gerade diese fünfzig Jahre Bühnejubiläums-Tour.

00:15:38: Richtig!

00:15:39: Der hatte ein doppeltes Jubiläum in der Elbphilharmonie.

00:15:43: Ja

00:15:43: allein so was.

00:15:44: Allein eine ElbPhilharmoon und dann eben U-Bahn-Station Rathaus Essen.

00:15:48: Kostenlos vor Leuten die ihn wahrscheinlich noch nie gehört haben.

00:15:51: Und dann, was hat er mit den Leuten gemacht?

00:15:53: Weil der ist ja unfassbar charmant und vom Humor so trocken.

00:15:57: Er ist auf die Lautsprecher hochgeklettert damit die Leute in den letzten Reihen sehen können und so was.

00:16:02: Super Typ!

00:16:03: Also man muss wirklich sagen bislang waren alle Leute, die jetzt gekommen sind unsere Gäste waren glaube ich positiv überrascht weil man kann sich auch als Gast, der da kommt schlecht vorstellen wie das ist in einer U-Bahn Station Und dass es dann so stimmungsvoll ist, auch professionell ist.

00:16:24: Was die Tontechnik angeht, da steht ein Flügel, den wir hier mal gesponsert bekommen und sowas... Das ist den Stars nicht klar.

00:16:32: Und Sie erleben etwas was sie seit mindestens Jahren nicht mehr erlebt haben?

00:16:36: Sie müssen sich ein Publikum neu erspielen!

00:16:39: Richtig, genau.

00:16:39: Ja das hat Max auch im letzten Konzert gesagt Normalerweise zahlen Leute Eintritt für mein Konzert und deswegen gehen die auch nicht, weil sie haben ja Geld bezahlt.

00:16:49: Das ist so die deutsche Mentalität.

00:16:51: Du bezahlst was?

00:16:52: Und dann musst du auch bleiben.

00:16:53: Ich ess

00:16:53: es auf!

00:16:54: Aber ihr sagtet er zu den Leuten... Ihr habt ja nichts bezahlt, ihr könnt jetzt einfach weitergehen aber dass ihr stehen bleibt das ist sozusagen jetzt die Adelungen.

00:17:00: für uns als Musiker fand ich irgendwie eine gute guten Gedankengang.

00:17:05: Und was total schön ist also ein sehr wohlwollendes Publikum.

00:17:08: Es ist dem Publikums Egal, ob das ein sehr ruhiges Konzert wird oder ob das so ein Abriss wird wie bei Max Mutzke.

00:17:15: Die sind einfach offen für alles und sehr wertschätzend.

00:17:18: also es ist wirklich... müssen wir uns mal beim Publikum bedanken in dem Zug.

00:17:23: Das

00:17:23: ist auch für uns sehr schön zu sehen.

00:17:25: Wir sind ja da in der Mitte um uns herum ist so ein Kreis an Publikums und dann sitzen vorne sitzen immer Kinder auf dem Boden.

00:17:33: Die kleineren werden vorgelassen, damit die noch was sehen können.

00:17:36: Das ist wirklich sehr schön und alle haben immer dieses Lächeln und Grinzen auf dem Gesicht.

00:17:41: Sie sind ganz nahe.

00:17:42: Das hat man auch nicht so häufig.

00:17:44: Normalerweise ist ein Graben dazwischen oder irgendwas.

00:17:46: Es gibt einem sehr viel zurück.

00:17:49: Sagt Joel der uns auch sagen kann ob es diese Videos auf YouTube gibt?

00:17:54: Kann man dieses Gefühl abgut?

00:17:56: das Gefühl gibt's nur im Original In der U-Bahn Station, aber man kann die Auftritte zum Teil dort sehen.

00:18:01: Genau!

00:18:02: Man kann Ausschnitte sehen... Wir haben jetzt bei Max Mutzke zum ersten Mal ein komplettes Konzert mitgefilmt und haben das einfach so wie es war direkt online gestellt.

00:18:10: Wir haben da so einen YouTube Kanal Urban Music glaube ich.

00:18:14: Kannst du dir den Show Notes nochmal nachlesen?

00:18:16: Ah

00:18:16: ja ok, kann man nachlese.

00:18:19: Schön praktisch.

00:18:21: Und ich glaub dass transportiert die Stimmung ganz gut auf den Videos.

00:18:39: Wenn jemand sagt, ihr drei.

00:18:40: Das ist doch fetternwirtschaft?

00:18:42: Dann stimmt das!

00:18:43: Also stimmt so sehr wie selten muss ich sagen Ihr seid verwandtschaft pur also benny und joys ihr zwei seid verheiratet.

00:18:49: Joel is der Bruder von joys.

00:18:52: Benny is Joel's Schwager.

00:18:57: Fangen wir mal an So mit dir Joyce.

00:18:59: du sagst Ich möchte liebe Eltern ich möchte gerne JS studieren.

00:19:03: Was sagen die da in Karlsruhe?

00:19:05: Gott sei Dank nichts Vernünftiges.

00:19:07: Also meine Eltern sind auf jeden Fall sehr jung, älter geworden mit uns.

00:19:10: Das heißt sie waren ganz anders als wir die wir alt ältern geworden sind sehr offen für alles was wir so an Ideen hatten.

00:19:17: dazu kam dass meine mutte auch bildende künstlerin ist.

00:19:21: mein vater hat viele jahre erst mal einen sicheren beruf ausgeübt war bei siemens und ist dann als wir ausgezogen sind ich bin mit siebzehn ausgezogen nach paris gegangen.

00:19:30: da hat er sich auch als fotograf selbstständig gemacht.

00:19:33: okay Das heißt, es war schon sehr durch die Kunst eigentlich ein Grundstein gelegt irgendwo.

00:19:39: Ich wusste damals aber noch nicht, dass ich Musik studiere und ich habe nur die Musik immer schon geliebt.

00:19:43: Wir haben auch mit vierzehn Benni und ich damals schon Straßmusik gemacht.

00:19:46: also wir kennen uns schon sehr lange und die Musik hat uns immer begleitet.

00:19:50: Genau!

00:19:50: Und ich bin dann nachdem mich in Paris waren ja bin ich nach Berlin gegangen und da wurde ich noch mehr mit Musik gefüttert mit Jazz.

00:19:58: Ich war in jedem Jazzclub ständig mein Bruder Joel ist auch mitgekommen.

00:20:03: Wir haben da sehr viel Musik gemacht und ich hab mir dann, nachdem ich das Leben ein paar Jahre genossen hat, überlegt jetzt möchte ich es auch studieren.

00:20:10: Und dann habe ich angefangen mich an verschiedenen Hochschulen zu bewerben.

00:20:14: Da tingelt man eben so durch die Republik... Stellt sich vor erstmal!

00:20:17: Genau, es gibt eine künstlerische Aufnahmeprüfung.

00:20:21: Dann ist es Essen geworden.

00:20:22: weil zwischen Romy Kamerun und Mir war damals irgendwie Liebe auf den ersten Blick unabhängig von der Stadt.

00:20:29: Da musste ich mich erst mal dran gewöhnen habe ich mich eigentlich sofort entschieden, dass ich hier bleiben möchte.

00:20:33: Ja und genau meine Eltern haben eigentlich nur zugesehen und unterstützend versucht ja da zu sein.

00:20:40: Das

00:20:40: stimmt eigentlich ähm Essen ist genau das nicht!

00:20:44: Weder Karlsruhe noch Berlin.

00:20:45: Richtig

00:20:46: also aus.

00:20:46: Karlsre wollte schon sehr früh weg also mit siebzehn war ich weg Genau.

00:20:49: Und nach Berlin hat es eigentlich jede Stadt schwer, mir gerecht zu werden... Versteh

00:20:55: schon?

00:20:56: Weil Berlin natürlich alles hat!

00:20:57: Ja vor allen Dingen war's glaube ich die Situation, dass ich jung und offen war auf der Suche nach Menschen, nach Ideen einfach ... hungrig nach Leben und ganz viele andere Menschen in der gleichen Situation waren, dann kam ich nach Essen.

00:21:13: Und da war es ganz anders.

00:21:15: In Essen war alles schon sehr gefestigt die ganzen sozialen Strukturen waren eben schon da.

00:21:21: Und dann kam diese rupige ehrliche Art der Menschen dazu, die ich so als Badenerin überhaupt nicht gewohnt war weil da ist immer alles sehr nett.

00:21:30: Es ist zwar die Frage wie's hinter den Kulissen aussieht aber erst mal sind alle sehr nett und höflich zueinander.

00:21:37: Und da war ich erst mal abgeschreckt und dachte, das ist vielleicht doch nicht so meine Stadt.

00:21:41: Ich muss hier wieder weg!

00:21:42: Dann bist du aber in Berlin nicht Taxi gefahren?

00:21:45: Nein, stimmt.

00:21:45: Ich

00:21:46: bin nur

00:21:47: gelaufen... ...und gewöhnen

00:21:48: können.

00:21:49: Also Volkwangen als Adresse ist natürlich unglaublich.

00:21:54: Wie alt warst du, als du hierher kamst?

00:21:55: Ich habe sehr spät angefangen mit meinem Studium weil ich erstmal meine Freiheit genießen wollte.

00:21:59: Ich hab' erst mit dreiundzwanzig angefangen Musik zu studieren.

00:22:03: Oder?

00:22:03: Stimmt das?

00:22:03: War ich dreiund zwanzig?

00:22:04: Ja, ich glaube so.

00:22:05: Also ich war vor ca.

00:22:09: fünf Jahren.

00:22:10: Das studiert man in Werden?

00:22:13: Was ja ein sehr schöner Stadtteil von Essen ist, also auch von der Architektur her hat mich das eher so ein bisschen an Karlsruhe oder die Berliner Stadtteile, die Alten, in denen ich mich wohlgefühlt hatte erinnert und genau...

00:22:27: Da bist du im Grunde dann doch relativ weich als Karlsauerin

00:22:31: hier Gelandet.

00:22:32: Und auch in der Hochschule waren ja alle von außerhalb, also aus dem Ausland oder aus anderen Städten zugezogen.

00:22:39: Genau da war wieder alles Multikulti und die Karten wurden neu gemischt und man ist da sowieso so in diesem Studium erstmal versunken dass man eigentlich wenig so von der Stadt Essen mitbekommen hat.

00:22:51: Benny & Joyce klar ihr begegnet uns überall mittlerweile essen original auf vielen hochwertigen Veranstaltungen.

00:22:57: das ist nicht der einzige Teil.

00:22:58: du bist Auf der Bühne mit großen Stars.

00:23:01: sag mir kurz, was du aus deinem Studium gemacht hast.

00:23:04: Denn erstmal heißt ja dieses Studium Jazzgesang Ich hab's gelernt!

00:23:09: Das ist ja kein Vertrag wie beim Rechtsanwalt für den Beruf später Für Karriere und großes Geld.

00:23:14: Da muss man sich ja richtig durchkämpfen.

00:23:16: Also für mich war das Studium vor allen Dingen ein Handwerk Was ich erlernen wollte Und innerhalb dieser Zeit, die man studiert, knüpft man eben seine Kontakte und genau das habe ich eben auch sehr akribisch betrieben.

00:23:29: Also wir haben von Anfang an versucht hier anzukommen und nicht einfach nur zu studieren so wie es viele andere Kollegen damals gemacht haben.

00:23:38: Die waren dann vielleicht brillant auf ihren Instrumenten aber es hat keiner so richtig mitbekommen.

00:23:43: Wir sind direkt nach draußen gegangen Weil wir auch davon leben mussten direkt.

00:23:47: Ich hatte keine finanzielle Unterstützung, ich musste Geld verdienen und entsprechend haben wir direkt von der Musik gelebt und dann blieb mir eigentlich gar nichts anderes übrig.

00:23:56: Du bist ja wirklich auch bei ganz namhaften Stars!

00:23:59: Beispielsweise im Backgroundchor.

00:24:01: korrigier mich, dass du auch mit Cassana Stena für Bühne gestanden hast.

00:24:05: Ich versuche so vielseitig wie möglich zu halten also ganz unterschiedlich.

00:24:08: wir leben eben von der Musik und wir machen viele Live-Konzerte mit der Band im Studio arbeiten.

00:24:15: es gibt eben Projektbezogene Arbeiten wo man angefragt wird für verschiedenes wo man dem Studio dann eben Aufnahmen macht oder man ist auf Tour mit irgendjemandem dabei

00:24:27: Man steht zufällig mit Dominic Miller auf der Bühne.

00:24:29: Genau, es passiert irgendwie immer

00:24:32: was Neues.

00:24:32: Der Gitterist von Sting!

00:24:34: Genau, super.

00:24:36: Warum

00:24:36: nicht?

00:24:37: Dafür sind Brüder auch da dass man zum Beispiel noch mal auf die Sprünge hilft

00:24:40: wenn

00:24:41: man versehnt die seine Weltkarriere vergisst.

00:24:43: Mein Bruder hat mir schon immer gesagt worauf's ankommt.

00:24:45: ich bin.

00:24:46: auch als ich noch in Berlin war immer mit meinen Sportschuhen oder Barfuß auf der bühne gestanden hat mein Bruder mir meine ersten High-Hills geschenkt.

00:24:53: So kannst du nicht auf die Bühnen gehen Ja.

00:25:06: Du hast eine persönliche, liebe Joyce, eine persönlichen Supportband sozusagen immer einen fantastischen Mann an deiner Seite, eine ewige Supportband mit Benny.

00:25:17: Das ist auch großes Glück eigentlich, dir gemeinsam in der Familie Musik zu machen oder?

00:25:20: das ist manchmal anstrengend?

00:25:21: Das ist eigentlich sehr schön fast immer sehr schön.

00:25:25: also wir sind natürlich auch privat ein paar und Es gibt auch Momente, wo es eben nicht alles perfekt ist und die nimmt man dann mit auf die Bühne.

00:25:33: Das kriegt aber keiner mit!

00:25:35: Und das Schöne ist... Manchmal muss man gar nicht diskutieren sondern nach so einem Konzert ist es einfach alles wieder vorbei wie ein kleines Gewitter was dann wieder verschwunden ist.

00:25:45: Also ja, es funktioniert trotzdem und wir genießen es eigentlich dass wir viel zusammen machen können.

00:25:52: Was Gewitter angeht?

00:25:52: Ich hab's Benny angesehen er weiß nicht wovon du sprichst.

00:25:54: Nein,

00:25:55: ich bin einer von denen, die es nicht mitbekommen.

00:25:59: Du bist ihr wirklich, hier muss man ja fast sagen nachgereist?

00:26:01: Also erst mal zusammen aufgewachsen nahezu in Karlsruhe früh kennengelernt gemeinsam Musik gemacht und Frankfurt studiert dann Jura studiert Und dann wurde Essen eure gemeinsame Heimat.

00:26:12: Das stimmt.

00:26:13: also Ich habe in Frankfurt Jura Studiert und Dann hat sich aber Es angebahnt weil die Jaws ein damals für sie Damals sehr wichtiges Konzert organisieren sollte In einem Jazz Club in Berlin, der heißt A-Train und das ist ein sehr bekannter, deutschlandweit bekannte Jazz Club ganz kleiner.

00:26:33: Und da hat sie mich dann aus heiterem Himmel angefragt und ich bin mit wenem fahren und dann haben wir dieses Konzert gespielt und dann ging alles ganz schnell.

00:26:45: Bei der Anreise nur die Musik im Kopf gehabt oder auch die Frau?

00:26:49: Also, ich weiß als Anwalt, dass man auch manchmal schweigen

00:26:52: soll.

00:26:53: Ich war da tatsächlich ... Auch damals sehr unmittelbar.

00:26:56: Ich hatte vielleicht zwanzig Jahre oder dreinzwanzig-vierundzwanzige Jahre alt.

00:27:00: Dann steckte er noch so im Studium und war im Prinzip ... Als werdender Jurist muss man zwei Examinamen machen.

00:27:06: Ja?

00:27:06: Ich war vor meinem ersten damals in Frankfurt.

00:27:09: Und das hat eigentlich alles zeitlich irgendwie ganz gut gepasst ohne das geplant zu haben.

00:27:14: Ich hab dann quasi bin kurzfristig von dem ersten Examen nach Berlin ... zu Joyce gezogen, das ging ganz schnell.

00:27:20: Ja und dann habe ich das Erstexamen in Frankfurt noch gemacht.

00:27:24: Parallel wenn ich es richtig erinnere hat die Joyce hier Aufnahmeprüfung hier in Essen gemacht... Und wir sind dann also nach meinem Gott sei Dank erfolgreichen ersten Staatsexamen kamen die Entscheidung dass sie Joyce nach Essen zieht um an der Volkwagen Uni anzufangen und ich konnte dann weiter meine Ausbildung anfragen nämlich am Landgerichtessen.

00:27:44: Du

00:27:45: bist Praktizierender Rechtsanwalt.

00:27:47: Du hast eine eigene Kanzlei in Essen Hurtrop?

00:27:50: Genau, also wenn man so will ist die Kanzlei seit einiger Zeit nämlich genauer gesagt der Corona-Zeit in unserem Wohnhaus.

00:27:59: Hier oben ist das eine Wohnung zu meinem Büro geworden.

00:28:03: Welche Fachrichtung?

00:28:04: welche Geschmacksrichtungen anwaltlich?

00:28:06: Ich bin vor allen Dingen Familienrechtler.

00:28:07: tatsächlich Okay ich mache Betreue Mandantinnen und Mandanten bei Scheidungen zu gewinnen und so weiter, alles was so anfällt.

00:28:16: Ich habe ein Interview gelesen.

00:28:18: das ist fast zehn Jahre alter sagst du.

00:28:20: wenn es sich ergibt würde ich die Sache mit dem Rechtsanwalt auch ganz an den Nagel hängen.

00:28:25: wie sieht es heute aus?

00:28:26: Ich bin zehn Jahre älter ja und mittlerweile sehe ich es eigentlich ein bisschen anders.

00:28:33: also ich mache beide Jobs Total gerne.

00:28:37: Das Musikmachen ist tatsächlich ein Job, den wir jetzt auch machen können ohne dass sie noch als Rechtsanwalt tätig sein müsste.

00:28:42: Ja großes

00:28:42: Geschenk.

00:28:43: Ein wirtschaftlich großes Geschenck.

00:28:45: Wir spielen also sehr viel auch so incentive Veranstaltung und so weiter, sodass das finanziell funktionieren würde.

00:28:53: Aber es ist trotzdem super wenn ich morgens in meine Kanzlei gehen kann Und auf meinem Fall rumdenken kann und Telefonate führen kann.

00:29:02: Es ist wie so ein anderes Berufsleben nochmal und mittlerweile finde ich das ideal.

00:29:07: Es ist ja so witzig, weil es sehr viele kreative Ärzte richter Anwälte gibt die entweder romane schreiben die malen die musik machen meist als ausgleich du machst rechtsanweit als Ausgleich zum musik

00:29:19: wenn man so will ist also immer total witzigt.

00:29:22: und mittlerweile haben wir uns auch schon dran gewöhnt dass wenn Unterwegs, wenn wir Auftritten sind und die Leute manchmal unglaublich fragen.

00:29:29: Machen sie das hauptberuflich?

00:29:31: Dann haben wir früher so Erklärungsversuche gestartet dass wie gesagt ja eigentlich schon aber ich bin auch eben noch in Teilzeit Rechtsanwalt.

00:29:38: Und dann haben die leute immer so ganz Ja Wie soll ich sagen so Ganz rührig die Joyce angeguckt haben gesagt ja Sie haben ja ein rechts Anwalt als man.

00:29:44: wie schön dass ihr hobby zum.

00:29:48: Das ist aber natürlich nicht so sondern

00:29:50: was die Juristerei als Hobby zum beruf gemacht.

00:29:53: Was

00:29:54: ich mir schwierig vorstelle ist, wie das Timing funktioniert.

00:29:56: Wann bin ich Anwalt?

00:29:57: Gerade mit diesen ganzen Frist-Sachen und schaffe ich es dann noch zu proben, wenn auch Max Mutzkel Zeit hat sozusagen.

00:30:04: Und die Kinder sind

00:30:05: so... Ach ja!

00:30:05: Die Kinder!

00:30:05: Wir haben die Kinder vergessen.

00:30:06: Ja,

00:30:06: drei Kinder, elf, sechs und vier genau.

00:30:09: Also wir sind

00:30:10: im Keller also wir essen gerne viele Kartoffeln.

00:30:15: Jetzt irgendwie, also anwaltliche Fristen haben den Vorteil dass sie verlängerbar sind wenn man es nicht schafft und das machen auch Anwälte, die sonst keinen anderen Beruf ausüben.

00:30:24: Insoweit nicht ein guter Gesellschaft!

00:30:27: Man kriegt das eigentlich schon immer ganz gut hin.

00:30:28: Also viele Leute stellen sich vor dass Rechtsanwältinnen und Rechtsanwalte sehr viel bei Gericht sind.

00:30:34: in der Form ist das aber gar nicht so sondern man macht sehr viel vom Schreibtisch aus, man telefoniert viel, man macht viel Vorbereitungsarbeit und die Gerichtstermine sind überschaubar.

00:30:44: Auch da gibt es Verständnis, wenn man mal sagt ich habe jetzt hier einen privaten Termin.

00:30:49: Klammer auf Konzertklammer zu können wir nicht verschieben.

00:30:53: das haut schon

00:30:53: hin.

00:31:06: Kommen wir zu dem Mann der euch zumindest diese U-Bahn Geschichte musikalisch eingebrockt hat.

00:31:13: Die U-bahn die Urban Music Sessions.

00:31:16: auch du bist studierter Musiker

00:31:18: Ja, das ist richtig.

00:31:18: Ich habe in Holland und in Anheim an der Arthess Hochschrollenfuhr der Künste studiert.

00:31:25: Ich hab vorher auch in Berlin gelebt mit Joyce zusammen und dann siehst noch Essen und ich bin dann praktisch nach Anheim gezogen.

00:31:31: Ich war dann schon etwas älter als der Rest.

00:31:34: Was hast du denn studiert?

00:31:36: Ich habe Jazz & Pop mit Schwerpunkt Saxophon studiert.

00:31:39: Das ist ein klassischer Weg in die Musik.

00:31:43: aber wer Saxophons studiert ist ja nicht automatisch Sachsophonist auf der Tournee von Herbert Grünemeyer oder gefeiertter Jazz Solist.

00:31:52: Nee,

00:31:53: der hatte leider schon niemanden, ja das stimmt.

00:31:55: Frank Kirchner!

00:31:56: Das weiß ich, damit ging's los.

00:31:58: Also

00:31:59: was macht man draus?

00:32:00: Was macht man mit so einem Saxophon-Bachelor?

00:32:02: Ja darüber hatte ich vorher auch nie nachgedacht.

00:32:05: und dann hatte ich... Ich wollte eigentlich immer nur studieren.

00:32:09: also das war nicht so mein Traum dass ich gut

00:32:12: genug bin,

00:32:13: das man mich an so einer Hochschule annimmt und die sagen ja du gehörst zu dieser Elite irgendwie dazu oder darfst Musik studieren.

00:32:20: Und dann habe ich das gemacht und das war eigentlich mein Traum und dann hatte ich irgendwann dieses Diplom in der Hand und dann stand ich plötzlich da und wusste gar nicht so genau was passieren soll.

00:32:31: und dann habe überlegt gehe ich nach Berlin zurück, hab nach Berlin gefahren und hab danach Wohnung gesucht.

00:32:36: aber es hatte sich in den Jahren steil verändert.

00:32:38: im Stadtteil wo ich vorher gewohnt hab, da waren dann plötzlich nur noch Hostels und Touristen unterwegs.

00:32:43: Mieten waren irgendwie dreimal so hoch...

00:32:46: Sehst du Joyce?

00:32:46: Berlin hätte sich gar nicht mehr gelohnt!

00:32:48: Ja

00:32:48: genau und ich habe ja mit den beiden

00:32:51: sowieso immer

00:32:52: gespielt.

00:32:53: und dann hatte ich ein paar Jobs im Ruhrgebiet und dann war irgendwie im Nachbarhaus.

00:32:56: von denen war eine Wohnung frei.

00:32:58: und dann dachte ich dann gut Essen war gerade

00:33:01: Kulturabstatt.

00:33:02: das Ruhr Gebiet ist der dichteste Baulungsraum Europas.

00:33:06: Da muss ja irgendwie funktionieren.

00:33:07: und dann bin ich nach Essen gekommen Und dann hatte ich erst mal einen richtig holprigen Start.

00:33:12: Also, ich hatte so ein paar Jobs und plötzlich hatte ich gar keine Jobs mehr... ...dann konnte ich meine Miete nicht bezahlen und habe mir den Strom abgestellt.

00:33:18: Super authentisches Musikerleben

00:33:21: oder?

00:33:21: Da träumten

00:33:22: Benny von!

00:33:23: Ja das war krass, genau.

00:33:26: Dann habe ich ein bisschen recherchiert und hab gesucht was er mit Events und Saxophonen machen kann.. ..und dann ist mir aufgefallen dass es diese Website Event und Saxoponist da nichts gibt.

00:33:35: und dann habe ich damals diese Domain registriert für einen Euro im Monat.

00:33:39: Die steht auch auf dem Auto, ne?

00:33:41: Die steht doch

00:33:41: auf dem Auto.

00:33:42: Event-Saxophonist.de

00:33:44: Genau.

00:33:45: und dann hab ich da Flyer Alarm irgendwie so ein paar Flyers gedruckt, habe die in der Stadt verteilt.

00:33:50: Und dann kam gleich irgendwie ein paar Tage später die erste Anfrage Für eine Beerdigung von irgendeiner Münchner Keine Ahnung.

00:33:58: und da sollte ich mit einem anderen Saxophonisten zusammenkommen und Free Jazz am Grab spielen.

00:34:02: Das war mein erster Job Als Event-Saxophonist.

00:34:06: Da bildet sich ganz gut die Bandbreite der musikalischen Darbieter.

00:34:11: Das war auf jeden Fall nicht so, wie ich mir das am Anfang vorgestellt hatte, wie das Leben eines Saxophonisten später verläuft.

00:34:17: Vor allem wenn wahrscheinlich noch ein Zuschussgeschäft, weil dann erst mal noch einen schwarzen Anzug braut ist!

00:34:20: Ah na

00:34:21: ja, da sind die beiden mit mir irgendwann losgezogen und haben mir dann einen schwarzen Anzug gekauft.

00:34:24: Das weiß ich auch noch

00:34:25: nicht mehr genau.

00:34:26: Das war der Revanche für die High Heels?

00:34:27: Ja

00:34:28: genau!

00:34:28: Event Saxophonist das kann hier bei euch allen, das geht dir für alle Tätigkeiten, die ihr ab und zu mal so habt im Hintergrund sein.

00:34:34: Wann legt man als Profi, als Studierter Saxophonie die Eitelkeit ab und sagt okay wenn die Leute hier eine gute Zeit haben, wenn sie sich noch unterhalten können?

00:34:42: Während ich spiele, ist es auch für mich ein persönlicher Erfolg.

00:34:46: Eli Joyce hat vorhin schon das Wort Handwerk in den Mund genommen.

00:34:50: Ich finde, damit lässt sich das ganz gut beschreiben.

00:34:53: also wenn du so was im Musikstudium machst dann ist es ein bisschen wie einen Steinmetz zum Beispiel.

00:35:00: der kann einen Grabstein machen oder irgendwie eine Türzarge aus Stein aber er kann halt auch irgendwie wie ein Roter irgendwelche schönen Figuren machen und das eine ist Kunst und das andere ist Handwerk.

00:35:15: Ja genau, man braucht die gleiche Ausbildung da früher.

00:35:18: Ich muss einmal ganz kurz unterbrechen.

00:35:19: also im Gegensatz zu uns beiden hat der Joelle noch sehr viel mehr Fähigkeiten künstlerische und deshalb fies ihm auch immer so schwer sich zu entscheiden.

00:35:29: was macht er denn jetzt eigentlich damit?

00:35:31: Joelle ist nicht nur musikalisch sehr vielseitig, hat auch immer seine eigene Musik geschrieben und eigene CDs produziert.

00:35:37: Und sich auch damit versucht mit einem lieben Gitarrenkollegen noch mit Amiens zusammen.

00:35:43: Sondern er ist auch handwerklich mit Holzarbeiten oder er ist am Computer mit verschiedensten Dingen irgendwie so versiert dass er in jede Richtung professionell hätte gehen können und so viele Entscheidungen immer schwer.

00:35:58: Um auf dieses Projekt zurückzukommen ist es nicht ein riesiges Glück mit der eigenen Schwester, mit der erweiterten Familie Musik machen zu können und dann noch mit wirklich großen namhaften Stars.

00:36:08: Das ist ganz

00:36:11: toll!

00:36:12: Man soll ja keine unterstellenden Fragen stellen so bin ja nicht Beckmann oder Lanz aber heute wollte ich einfach mal... Ich hab's mir vorgestellt und dachte was für einen Glück?

00:36:21: Ja wir sind wirklich Also wirklich privilegiert das machen zu dürfen.

00:36:25: Das ist wirklich, wirklich schön dass es auch für uns dreien so das Herzensprojekt.

00:36:30: wir geben da sehr viel Energie rein und bekommen das dann auch zurück.

00:36:35: also nicht zuletzt auch von unseren von unserer Band von den Mitmusikern die dabei sind die bedanken sich jedes mal dass sie mit dabei sein dürfen.

00:36:42: Es ist wirklich wirklich schön.

00:36:43: Also wir sind auch alle Familienmenschen und diese Musiker, mit denen wir zusammen dieses Projekt machen.

00:36:49: Das sind die Musiker die uns vom ersten Tag an hier in Essen begleitet haben.

00:36:52: also das ist uns ganz wichtig!

00:36:53: Wir haben natürlich sehr viele tolle Musiker – sehr begnadete Musiker kennengelernt aber es ist ganz wichtig dass das immer diese Musikern sind.

00:37:15: Urban Music Sessions Ihr seid die Stars ihr kriegt noch ein Star obendrauf.

00:37:19: was müssen über die Vorbereitung wissen?

00:37:21: Was macht ein Konzert anders wenn man es in der U-Bahn spielt?

00:37:24: Die Vorbereitung fängt erst mal mit zur profanen Ding an.

00:37:28: Wie kommt man eigentlich dahin?

00:37:30: Also diese sogenannte Passarelle, die Mittelebene ist unter dieser Brücke wo die Rathaus Galerie drin ist.

00:37:39: und dann mussten wir erstmal gucken wie kommen jetzt überhaupt da runter?

00:37:42: also mit der Rolltreppe alles darunter bringen?

00:37:44: das war irgendwie nicht so.

00:37:46: unser...

00:37:46: Ja oder mit der U-Bahn und dann hoch.

00:37:49: Das wäre auch möglich gewesen, aber es gibt tatsächlich einen Aufzug von der Bushaltestelle die sich da befindet.

00:37:56: Da kann man ganz gut dann die Sachen runterbringen.

00:37:59: wie gesagt es gibt eine Technikfirma die uns auch sponsert.

00:38:02: also auch da haben wir Unterstützung ganz toll.

00:38:05: Dann kommt der Flügel der wird auseinander gebaut und wird dann darunter gebracht.

00:38:09: alles wird irgendwie kleinteilig in die U-Bahn reingestellt.

00:38:13: Am Tag selbst, ne?

00:38:14: Am Tag sechs!

00:38:15: Also mittags um dreizehn Uhr sieht das aus wie sie die u-Bahnsstation halt eben so aussieht und ich sag mal so um sechzehn uhr sieht's schon nach einem Konzert an der Konzernumgebung auch so wie du das vielleicht damals

00:38:25: gesehen hast.

00:38:25: Ja genau kurz vor wildes gesehen habe.

00:38:27: Wir müssen vielleicht auch noch einen Namen erwähnen.

00:38:30: also wir haben da so ein ganz großen Schatz der bei der Ruhebahn ist der Klaus Im Und der bereitet uns eigentlich den Weg immer vorne.

00:38:40: Der ist immer da, er hat uns dafür gesorgt, dass da Strom hingelegt wurde an diese Stelle.

00:38:45: Das gab es nämlich auch nicht.

00:38:46: Dass

00:38:46: das Projekt überhaupt genehmigt wird von der Humberbahn?

00:38:48: Auch das klar!

00:38:49: Gerade nach der Love Rate in Duisburg ist natürlich noch viel schwieriger solche Veranstaltungen im öffentlichen Räumen zu machen.

00:38:58: Obwohl eigentlich viele Fluchtmöglichkeiten jetzt gerade an dieser Station bestehen.

00:39:02: im Falle der Fälle aber... Ja, es ist nicht so einfach und der Klaus ist da wirklich... Der macht alles möglich.

00:39:09: Was ist denn wenn zu viele Leute kommen?

00:39:11: Das kann sich jetzt immer... Also spätestens durch den Podcast immer größer werden.

00:39:13: Theoretisch müssten wir abbrechen!

00:39:15: Ja ne?

00:39:15: Ja

00:39:16: genau.

00:39:16: also ähm genau Es gibt eine Obergrenze.

00:39:20: Dann müsste man tatsächlich sagen So Leute jetzt hören wir auf oder Wir machen in einer halben Stunde weiter Und müssten abbrechnen.

00:39:26: das ist ja auch nochmal ein Grund mehr dafür dass wir Den Stargast nicht erwähnen im Vorfeld.

00:39:32: Wie ist denn dann die Reaktion?

00:39:33: Die Leute wissen ja wirklich nicht, wer kommt.

00:39:35: Merkt ihr unterschiedliche Arten von Reaktionen auf unterschiedliche Künstlerinnen und Künstlern?

00:39:40: Es gibt so Hardcore-Fans und die kriegen das trotzdem raus... Stefanie Heinzmann zum Beispiel.

00:39:47: Da kamen dann irgendwelche Fans aus Hamburg angereist, die genau wussten das sie da spielt?

00:39:51: Die hatten sich das irgendwie so zusammengereimt.

00:39:53: Also Hardcore-Hardcore-Fans.

00:39:55: Die wussten also wahrscheinlich auch was die Stefan hier für den Kopfkissen hat oder keine Ahnung.

00:39:59: Also wir haben sich das dann irgendwie so... Schön!

00:40:02: Genau bei Jenny Biedermann gab es auch solche Hardcorefans, die dann plötzlich dastehen.

00:40:06: Aber ansonsten sind die Leute zuhören.

00:40:09: Das ist ja eigentlich eine Mischung mittlerweile aus Leuten, die wirklich jedes Mal hinkommen weil sie einfach sagen, dass ist ein Event Das will ich immer mehr angucken, oder wenn es geht.

00:40:17: Und

00:40:18: Passanten!

00:40:19: Ein Schuss

00:40:20: oberen.

00:40:20: Genau.

00:40:21: Also eigentlich ist es inzwischen so dass sie sich überraschen lassen möchten und sich auf alles auch freuen.

00:40:26: aber dadurch das jetzt eben auch schon so tolle Künstler da waren wird die Erwartung auch, dass immer noch einer draufgesetzt wird auch entsprechend größer setzt uns etwas unter Druck aber ist auch schön und hält die ganze Sache am Laufen.

00:40:38: Also wir haben jetzt auch Ed Sheeran mal so ein Video geschickt, aber er hat irgendwie noch nicht reagiert.

00:40:44: Ja leider.

00:40:45: Wenn es dann soweit ist, sagen wir natürlich nicht Bescheid.

00:40:48: Das

00:40:48: wäre ja

00:40:49: gefährlich!

00:40:57: Ihr habt euch diese U-Bahnstation Rathaus Essen speziell ausgesucht.

00:41:00: oder waren auch noch andere im Rennen?

00:41:01: Hat die noch eine Lieblingsstation hier noch bespielen müsst?

00:41:04: Wir haben mehrere U- Bahn Stationen uns vorher angesehen und ausgeguckt... ...und übrig geblieben ist eigentlich nur dir.

00:41:12: Da oben steht so ein Rathaus, weil die von der Größe her einfach unschlagbar ist.

00:41:17: Die anderen sind zu klein und können das Volumen an Menschen dann auch nicht mehr

00:41:21: fassen.".

00:41:21: Und dass es generell im nördlicheren Stadtteil der Stadt stattfindet?

00:41:25: Das war ja der Plan um den Kontrast eben auch zu haben.

00:41:29: Zu dieser Veranstaltung im Gegensatz zur Umgebung wo eigentlich keiner so gerne hin möchte und wo nie was passiert und in dem man eher meidet.

00:41:42: Warum macht ihr das?

00:41:44: Also ich verstehe, ich gebe ein Konzert beispielsweise die Leute kaufen Tickets und ich verdiene damit mein Geld.

00:41:51: Solche Geschichten wie U-Bahnkonzerte, Radiokonzerte diese kleinen Gigs auf die sich Künstlerinnen und Künstlern einlassen haben ja meist was mit Reichweite zu tun.

00:42:01: Die haben sie auch nicht automatisch bei euch.

00:42:03: Die spielen hier wirklich für die hundertfünfzig zweihundert Leute keine Ahnung, die da vor der Bühne stehen.

00:42:08: Könnte man da nicht noch mehr daraus machen?

00:42:10: Was ist jetzt der BWL in

00:42:11: mir?!

00:42:12: Ja, wenigstens Charity

00:42:13: das könnte man sicher aber man darf sie auch nicht so groß haben.

00:42:17: Sonst kann man es wieder nicht machen.

00:42:19: eine

00:42:19: Auswertung vielleicht später dass man irgendwie das zumindest ein künstler kommt.

00:42:22: also wie jetzt brainstorm wir schon dass ein künster kommt und vielleicht sein neues album zum ersten mal bei euch spielt Und das promote später dann

00:42:28: genau was wir immer eigentlich haben ist dass die Künstler ganz kurz vor dem konzert mit zwei Stunden vor eben zur radio essen rüber laufen und sagen Ich verrate jetzt schon mal, ich bin gleich da und dann können die auch ein bisschen was.

00:42:44: Und eben dass hin und wieder mal das Fernsehen kommt und so... Also das ist sozusagen auch so'n Mehrwert für die Künstler.

00:42:49: aber eigentlich machen sie das glaube ich auch so ein bisschen opportunistisch.

00:42:53: teilweise weil die einfach sagen finde ich gut mach ich mit.

00:42:56: Witzig!

00:42:57: Also das was man sieht ist das worum es geht.

00:43:00: Richtig.

00:43:00: Einen Konzert in der U-Bahn und wenn's vorbei ist, ist es vorbei.

00:43:04: Wenn man so will ja

00:43:05: Willkommen Donnerstag.

00:43:06: Ich hab dir das Klavier in meine Sonne hingestellt, kannst du nicht einen kleinen Tipp?

00:43:12: Viele hören die Folge auch schon.

00:43:13: da war ja schon da der Star oder dies darin.

00:43:17: Kannst du irgendetwas andeuten?

00:43:20: Es ist ja sehr speziell dieses Mal.

00:43:22: Das kann man so sagen.

00:43:23: Ja es ist speziell auf die

00:43:25: Nationalität

00:43:27: anspielen.

00:43:27: Also ich kann mal sowas spielen.

00:43:34: Musikstilmäßig Weiß ich, ob du da was rausgehört hast?

00:43:37: Das

00:43:37: ist Take Five Dave Bubeck.

00:43:41: Was für so lacht ihr jetzt?

00:43:42: Ja genau.

00:43:44: Ihr habt mir unterstellt, dass ich das nicht erkenne.

00:43:46: Nein natürlich nicht nein!

00:43:47: Das

00:43:47: ist take five Dave Buubeck... ...was ich damit zum Ausruhr bringen wollte ist, dass es kein klassisches Pop-Stück ist.

00:43:55: Ach wie spannend, nee dann hoffe ich entweder da gewesen zu sein oder freue mich auf Donnerstag.

00:44:01: Es ist kompliziert mit dem Podcast Schon die nächste Ausgabe ist dann im Juli und alle weiteren gibt es dann auf

00:44:07: U-Bahn

00:44:09: Minus.

00:44:10: Da müssen wir noch was dazu erklären, also warum heißt das Ding eigentlich Urban Music?

00:44:14: Und warum ist das so kompliziert und keiner findet das... Ja

00:44:16: stell dir selbst die Fragen ihr habt gern!

00:44:20: Vielen Dank.

00:44:20: ich möchte da auch gleich eine Antwort anzubieten.

00:44:22: oder möchtest du mal versuchen?

00:44:25: Nein nein bitte!

00:44:26: Das

00:44:26: ist so.

00:44:27: Urban is ja klar was das ist.

00:44:29: Also eine Urbane Konzertveranstaltung und jetzt wird es ganz pfiffig und spannend.

00:44:34: Die Ruhrbahn ist ja sozusagen das der Ort, wo das stattfindet.

00:44:40: Und die Ruhrbahnen hat ja ein Haar in der Bahn.

00:44:44: Der ursprich

00:44:44: war's noch die U-Bahn?

00:44:46: Genau!

00:44:46: Deswegen eine Urbane Musikreibe... Moment

00:44:50: aber die Ruherbahn hat auch einen Haar an der Uhr.

00:44:52: Das hast du jetzt nicht gesagt.

00:44:54: Ja das stimmt natürlich, aber das vergessen wir jetzt mal.

00:44:57: Aber merkt

00:44:57: ihr auch dass euch dieser ganze Titel euch ziemlich um die Ohren fliegt?

00:45:01: Der vermittelt sich schriftig was?

00:45:02: Einmal ist er eben gemacht worden!

00:45:05: Wir

00:45:05: haben natürlich auch so einen ganz kleinen Anspruch an unseren Publikum.

00:45:08: Natürlich

00:45:08: ja klar!

00:45:09: Auf Deutsch hast du eine Frage gestellt wie du selbst nicht beantworten kannst.

00:45:12: Kann man das vielleicht rausschneiden?

00:45:22: Lass uns kurz über Essen sprechen zum Abschluss als Stadt.

00:45:25: Ihr wohnt in Essenhutrop inklusive Kanzlei und drei Kindern, Benny und Joyce.

00:45:30: Wo wohnst du?

00:45:31: Ich wohne mitten in der Fußringerzone in Steele.

00:45:34: Ach das ist ja witzig!

00:45:34: Ja

00:45:35: es ist sehr schön da.

00:45:36: Da bist du der erste der Weihnachtsmarkt hat

00:45:39: Und auch

00:45:39: der letzte der den Weihnachtsmarkt hat.

00:45:41: Das ist tatsächlich der längste Weihnachtsmark Deutschlands... ...und ich persönlich halte das für sehr übertrieben.

00:45:48: Ich freu mich drauf.

00:45:49: Ich

00:45:50: find's aus aber bin ein großer Fan.

00:45:51: Freu mich wenns nächste Woche wieder losgeht.

00:45:56: In den letzten Wochen erst abgebaut.

00:45:59: Wir haben hier im Raum alle was gemeinsam, wir haben uns bewusst für Essen entschieden und kommen von außerhalb.

00:46:06: Und sind ja auch vielleicht vermutlich dabei unser Leben hier zu verbringen.

00:46:08: Warum denn?

00:46:09: Warum essen?

00:46:10: Tja... Das ist eine Liebe die hakelig angefangen hat aber jetzt tief geht würde ich sagen also wir haben lange gebraucht um hier das als Heimat so sehen.

00:46:21: eigentlich war es ja so wie ich vorhin schon erzählt hatte.

00:46:25: Wir haben uns entschieden hierherzugehen wegen des Studiums, wegen des zweiten Staatsexamens und dann haben wir uns voller Schreck wieder umentschieden.

00:46:33: Als wir die ersten Menschen kennengelernt haben, weil wir dachten warum sind sie denn so unfreundlich?

00:46:38: Aber dann haben ja festgestellt, die sind gar nicht unfreundlich!

00:46:40: Die sind einfach ehrlich... Man weiß, woran man ist.

00:46:43: und dann haben wir zufällig Ego Albanese damals kennengelernt.

00:46:47: Gegenüber vom Landgericht hatte der da sein Restaurant wo eben sich alles traf was irgendwie Rangonamen hatte.

00:46:54: Ach da an der Ecke?

00:46:56: Genau

00:46:57: am Haumannplatz.

00:46:59: Und da sind wir dann gelandet und da haben wir dann plötzlich ganz viele Menschen kennengelernt.

00:47:04: und ja und da kam dann eins zum anderen und dann hat er gedacht okay vielleicht sind wir hier doch genau richtig.

00:47:11: ist es eigentlich undenkbar wegzugehen.

00:47:13: Es macht ja total Spaß, die Stadt ist super, das Ruhrgebiet ist super!

00:47:16: Ich find's auch super dass es hier noch so viel zu erledigen gibt.

00:47:18: irgendwie also genau das reizt einen finde ich auch.

00:47:21: man kann hier einfach was bewegen wenn man es denn will und dann hat man aber auch richtig Power und die kriegt man dann... Man kriegt auch Support ne?

00:47:29: Und das habe ich noch in keiner anderen Umgebung in der ich vorher war so in der Form festgestellt muss man einfach so sagen.

00:47:38: eigene Art.

00:47:39: Wir alle versuchen ja, witzigerweise auch wir alle mit der Sparkasse essen gemeinsam was zu bewegen hier in diese Stadt was besonderes zu bringen irgendwie dazu zu legen.

00:47:48: Was braucht es denn?

00:47:49: Du hast gesagt Essen braucht noch was.

00:47:50: Ja das geht ja immer um das Thema Lebensqualität finde ich in solchen Städten und das ist ja gerade auch wieder ein sehr großes Thema.

00:47:57: wie macht man die Innenstadt zum Beispiel so dass man die Aufenthaltsqualität da verbessert und für alle das Leben einfach schöner macht.

00:48:05: Das ist ja auch im Prinzip das, wo glaube ich jetzt zum Beispiel so ein Player wie die Sparkasse Essen auch irgendwie ansetzen will und sagen wir machen Veranstaltungen um das einfach für alle schöner netter zu machen.

00:48:16: vielleicht kann man die Stadt Mitte bisschen verschönern.

00:48:21: Man muss auch die Problematiken da angehen die es da gibt.

00:48:23: und auch da setzt unser Projekt irgendwie an dass man sagt eine U-Bahn Station Die steht deswegen im Fokus, weil da viel Drogenkonsum stattfindet.

00:48:31: Weil die Leute sich da nicht wohlfühlen und dann soll man aber auch mal runterkommen uns findet halt ein Konzertstadt was kostenlos ist und was eben ganz anderes Bild plötzlich vermittelt.

00:48:40: und das sind Dinge an denen wir auch arbeiten wollen und das wollen wir auch weiterhin machen.

00:48:45: Wir haben in Steele witzigerweise einen sehr großen Zugang zu kostenfreier Kultur.

00:48:52: also

00:48:52: es ist jetzt nicht unbedingt Musik oder so Wo ich jetzt hingehen würde, die haben ja mal so Feste.

00:48:59: Die da regelmäßig veranstaltet werden relativ viele im Jahr und da ist immer eine Bühne aufgebaut.

00:49:05: Das ist ein bisschen geprägt von Schlagermusik aber das deutschlandweit bekannt.

00:49:09: also da findet ganz viel statt und Ich würde mir so ein bisschen wünschen dass diese Regelmäßigkeit auch in ganz Essen irgendwie mehr Stadt finden könnte.

00:49:19: Also der Zugang zu kostenloser Kultur fehlt.

00:49:23: Das ist ja auch gerade so.

00:49:24: diese Diskussion, dass die Kulturfonds irgendwie eingestampft werden sollen und so.

00:49:30: Dass das schlecht verteilt ist, dass so große Institutionen irgendwie den ganzen Geld da bekommen und für die Kleinen nichts übrig bleibt.

00:49:36: Und ich finde, da ist immer Luft

00:49:38: nach oben.

00:49:39: Genauso wie die Großstädte Köln Berlin – des Augenmerk auf sich lenken einfach dadurch, dass sie eben so sind, wie Sie sind.

00:49:46: So ist es mit den Menschen im Ruhrpot.

00:49:48: Auf dem zweiten Blick erst stellt man fest was es hier eigentlich gibt.

00:49:52: Wir haben hier die Volkwang-Uni, wir haben das Alto-Theater.

00:49:56: Wir haben so tolle Institutionen hier aber irgendwie weiß es keiner!

00:49:59: Ich habe das Gefühl dass wird eigentlich viel zu wenig gezeigt voller Stolz was hier eigentlich diese Stadt zu bieten hat und das ist sehr schade und ich finde da kann man viel mehr machen.

00:50:08: Zum Abschluss haben wir immer ein großes virtuelles großes leeres Plakat in der Innenstadt am Headquarter.

00:50:15: Ja?

00:50:16: Der Sparkasse Essen, könnt ihr gerne eine Botschaft draufschreiben.

00:50:19: Gerne einigt euch doch!

00:50:20: Ihr müsst auch in der Familie auch Einigungsprozesse draufhaben.

00:50:23: Kann Wort sein, kann Satz sein, kan Bild sein das ihr malt.

00:50:27: Kan Song sein den man hört wenn man drauf haut auf die Plagatfahrt.

00:50:31: Wie wirkt's?

00:50:31: Wir sind cool eher gut dahin.

00:50:33: Also ich würde so was drauf... ne Message an die Esnerinnen und Esner drauf schreiben.

00:50:37: Macht mit!

00:50:38: Das finde ich das Beste weil Leute kommt raus macht mit, seid ein Teil davon.

00:50:44: Stehe sie mich an.

00:50:45: Auf

00:50:45: jeden Fall!

00:50:46: Ich freue mich auf die nächste Urban Music Session, gibt die Termine im Internet und wo genau das steht dann in den Show Notes?

00:50:54: Dann kann man gar nicht dran vorbeiklicken.

00:50:55: Joel, Joyce, Benny Dankeschön für eurem Besuch hier Danke für eure Zeit Alles Liebe

00:51:00: Vielen Dank!

00:51:02: Bevor wir jetzt ein Song gemeinsam hören Ein wichtiger Hinweis noch Sie können unsere Gäste live hören mit weiteren Stars auf einer wiederum sehr bekannten Bühne nämlich in der Lichtburg Das Sparkassen-Wir-Konzert.

00:51:15: Schon im vergangenen Jahr hat ja die Sparkasse unsere Stadt zum größten Chor gemacht und das geht in Serie, das Sparkassen Wir-Konzert am achten Oktober.

00:51:24: zwetausendsechsundzwanzig in der Lichtburg.

00:51:26: alle Infos in den

00:51:28: Shownotes.

00:51:29: Ich mach hier Schluss.

00:51:30: sag noch schnell abonnieren Sie diesen Podcast.

00:51:32: es bleibt so bunt.

00:51:33: drücken sie auf das plus dann verpassen sich keine folge mehr.

00:51:36: lassen sie Sternchen da.

00:51:37: leiten sie die Folge weiter an alle die live Musik mögen.

00:51:41: Und oder die U-Bahn.

00:51:43: Und genau dort war Gregor Meile, auch schon Sparkassen-Wir-Konzertstar.

00:51:48: Er war Urban Music Star und Freund der Sparkasseessen.

00:51:51: hören wir ihn jetzt zum Abschluss!

00:51:54: Oder Joel?

00:51:55: Ja dann hören wir doch mal rein würde ich sagen ne?

00:51:57: Gregor meile

00:51:59: Ich hatte kein Plan für mein eigenes Leben.

00:52:06: Ich habe nur mehr Glück als Verstand gebraucht.

00:52:13: Wie verlernt

00:52:14: zurückzugeben Mich gut kennt weil es sich gibt

00:56:11: Popcast der Sparkasse Essen.

00:56:13: Die neue Folge, jeden zweiten Dienstag im Monat.

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